Vom Open-Source-Projekt zum Unternehmen
teemIP entsteht nicht aus einem leeren Produktkonzept. Die Software existiert seit 2011 und wurde durch reale Netzwerkpraxis, Community-Feedback und Anforderungen von Organisationen weiterentwickelt, die ein verständliches, selbst betreibbares und anpassbares IPAM wollten.
Die Gründung von teemIP SAS gibt dieser technischen Basis einen professionellen Rahmen: Support, Integration, Schulung, Projektbegleitung und eine nachvollziehbare Roadmap. Es geht nicht darum, die Community zu ersetzen, sondern Adoption mit Verbindlichkeit und Kontinuität zu erleichtern.
Eine unsichtbare Netzwerkschuld adressieren
In vielen Organisationen werden IP-Adressen, DNS-Zonen, DHCP-Bereiche und CMDB-Beziehungen weiterhin in Tabellen, lokalen Skripten oder individuellem Wissen dokumentiert. Das funktioniert in kleinen Umgebungen, wird aber bei mehreren Standorten, Teams und Tausenden Adressen fragil.
Diese Schuld wird oft erst bei Incident, Audit oder Migration sichtbar. Doppelte Adressen, unbekannte Verantwortliche, vergessene Subnetze und unklare Abhängigkeiten verlangsamen Projekte und schwächen das Vertrauen in Netzwerkdaten.
IPAM, DDI und CMDB als gemeinsame Richtung
teemIP folgt einer einfachen Idee: Eine IP-Adresse hat operativen Wert, wenn sie mit Gerät, Service, Standort, Organisation, DNS-Eintrag, DHCP-Reservierung oder Change verknüpft werden kann.
Deshalb kombiniert das Projekt IPAM, DDI-Dokumentation und CMDB-Integration, insbesondere rund um iTop. Ziel ist ein gemeinsames Betriebs-Repository statt eines weiteren isolierten Inventars.
Eine souveräne Open-Source-Antwort
Open Source ist wichtig, weil Netzwerk-Governance keine Blackbox sein sollte. Der Code ist prüfbar, die Installation bleibt unter Kontrolle des Kunden und das Datenmodell kann ohne proprietäre Bindung angepasst werden.
Für sensible Umgebungen ist diese Reversibilität konkret. Sie unterstützt Security Reviews, On-Premise-Betrieb, langfristige Wartbarkeit und eine klarere Beziehung zwischen Kunde, Integratoren und Hersteller.
Ein Gründerteam mit Praxiserfahrung
Das Unternehmen verbindet komplementäre Rollen: Geschäftsentwicklung und Partnerschaften, Produktvision und historische teemIP-Erfahrung sowie Integration und Kundenauslieferung rund um reale ITSM- und CMDB-Projekte.
Diese Mischung ist wichtig. IPAM-Projekte sind selten nur technisch. Sie betreffen Datenqualität, Verantwortlichkeiten, Betriebsmodelle, Dokumentationsgewohnheiten, Budgets und Change Management über mehrere Teams hinweg.
Der nächste Schritt
Der nächste Schritt ist die Strukturierung professioneller Angebote, der Ausbau des Partnerökosystems und die Begleitung erster Kunden, während die Open-Source-Basis sichtbar und nützlich bleibt.
Die Ambition ist pragmatisch: teemIP als europäische Open-Source-Referenz für IPAM/DDI-Governance etablieren, mit einer Produktentwicklung, die für Netzwerk-Teams und Entscheider verständlich bleibt.
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